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Heimatfreunde unterwegs auf dem „Alten Gittelder Weg“
Zwangsstopp durch aufgeweichten Weg – Die Gemeinsamkeiten von „hüben und drüben“ - Teilnehmer begeistert
Lerne deine Heimat kennen: über 60 Teilnehmer waren am Sonntag unterwegs, von Düderode nach Gittelde. Auf den Spuren des „Alten Gittelder Weges“, der einstigen Verbindung vom Vorharz über das Westerhöfer Bergland hinauf in den Harz.
Eingeladen zur Wanderung hatte die Heimatvereine Düderode und Oldenrode. Gäste aus Echte, Oldershausen und Wiershausen waren bei der heimat- und naturkundlichen Exkursion mit dabei. Mit zwei Treckergespannen zog es die Karawane der Heimatfreunde über den „Stocken“, vorbei an den Flachsrotten und dem Schulwald, über den legendären Gittelder Weg in Richtung Flecken Gittelde. Heimatkundliche Ausführungen sowie „Getränkestopps“ sorgten für kurze Pausen. An der „Lauseeiche“, damit schon auf 353,7 Meter Höhe, zwischen Sackau und Kiefholz, und auf der „braunschweiger Seite“ wurde der Tross vom 1. Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde, Richard Ulbrich, begrüßt. Durch den sehr aufgeweichten Boden auf dem einstigen Nahverkehrsweg – bereits bei „Aufstieg“ war der Tross durch das Festfahren eines Gespanns ins Stocken geraten – wurde es auf dem Weg bergab schon zu einer etwas gewagten Expedition, mit erfolgreichem Ausgang. Auf dem Gelände des Freizeitzentrums Gittelde mit dem schönen Haus des Harzclub-Zweigverein war ein längerer Aufenthalt. Klaus-Jürgen Bialaschewitz, der Vorsitzende des Heimatvereins Düderode, dankte den Gittelder Gastgebern für die Bewirtung und informative Erläuterungen, überreichte eine alte Karte und betonte die Gemeinsamkeiten und Interessen von „hüben und drüben“. Der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde wird am 2. August sein 25-jähriges Bestehen feiern.
Über die Stauffenburg, die „Blitzecke“, die „Thomaslinde“ (323,7 m) und das Hohe Rott erfolgte der Heimweg. Bei „Alt oder Jung, war am Sonntag eine große Begeisterung zu verspüren, wie die Landschaft der näheren Umgebung durch Ausblicke und neue Entdeckungen und Erzählungen vom Ortskundigen erlebt wurde“, so das Fazit von Ludolf von Oldershausen, Sprecher des Heimatvereins Düderode.
Gelesen in dem Gandersheimer Kreisblatt
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